Gemeinschaft.
Stichpunkte
1. Die Andacht zu Apg 2,42-46
Sie aber blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen. (Apg 2,42-46)
- Was die Gemeinschaft in Jesu braucht -
1. Die Gemeinde Jesu, die Gemeinschaft der Gläubigen, braucht die klare biblische Lehre
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)
2. Die Gemeinde Jesu, die Gemeinschaft der Gläubigen, braucht die Sakramente
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)
3. Die Gemeinde Jesu, die Gemeinschaft der Gläubigen, braucht die Gemeinschaft untereinander
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)
4. Die Gemeinde Jesu, die Gemeinschaft der Gläubigen, braucht das gemeinsame Gebet
Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)
5. Die Gemeinde Jesu, die Gemeinschaft der Gläubigen, braucht die tätige Nächstenliebe
Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. (Apg 2,45)
6. Die Gemeinde Jesu, die Gemeinschaft der Gläubigen, braucht den Gottesdienst
Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen. (Apg 2,46)
7. Die Gemeinde Jesu, die Gemeinschaft der Gläubigen, braucht die Freiheit vom Geld
Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. (Apg 2,45)
2. Der Ursprung der ekklesia der Gemeinde/Gemeinschaft/Kirche
- Der griechische Begriff im neuen Testament „ekklesia“ heißt soviel wie Volksversammlung der stimmberechtigten Männer; wörtlich übersetzt: „herausgerufen“; „ekklesia“ wird sowohl mit Kirche; aber auch mit Gemeinde übersetzt; er bezeichnet in der Bibel sowohl die kleine Hausgemeinde wie auch die Gesamtheit der Nachfolger Christi
- „ekklesia“ in seiner ursprünglichen sprachlichen Bedeutung „Herausgerufen“ macht deutlich was wahre Gemeinde Jesu ist. Gemeinde Jesu ist eine „creatura verbi“ ein Geschöpf des Wortes Gottes, das heraus gerufen ist. Christen sind herausgerufene
- herausgerufen aus dem Tod
- herausgerufen aus der Angst
- herausgerufen aus der Gottesferne
- herausgerufen aus den Knechtschaften dieser Welt
- herausgerufen aus der Lieblosigkeit
- herausgerufen aus der Widervergeltung
- herausgerufen aus der Egozentrik
- herausgerufen aus der Sinnlosigkeit in die Berufung.
- Die „ekklesia“(die Kirche/ die Gemeinde/ die Gemeinschaft) hat ihren Ursprung in Jesus Christus (Mt 16,18); zudem ist sie Leib Jesu Christi (Eph 4,15) (Kirche = Gottes Werk). Die „ekklesia“(die Kirche/ die Gemeinde/die Gemeinschaft) hat ihren Ursprung auch in Petrus; Petrus ist der Fels der Kirche (Mt 16,18); gr. Petros = Fels; d.h. sie ist von Anfang an in den Händen sündiger, fehlender Menschen (die Kirche/ die Gemeinde = Menschen Werk). So ist „ekklesia“(die Kirche/ die Gemeinde/die Gemeinschaft) ist hier auf Erden beides: Menschen und Gottes Werk. Das führt dazu das wir einen sichtbare und eine unsichtbare Gemeinde/Kirche haben. Irdische Gemeinde/Kirche ist nie deckungsgleich mit dem Leib Christi.
3. Gemeinschaft mit Jesus bedeutet Gemeinschaft mit Gott und Gemeinschaft mit Mitchristen
Als Christ ist man in neue Gemeinschaft gesetzt: man hat als erstes Gemeinschaft mit Gott!
- Jesus Christus spricht: meine Mutter und meine Brüder sind die, die Gottes Wort hören und tun. (Lk 8,21)
- Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung. (1.Kor 1,9-10)
- Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! (2.Kor 13,13)
- Lebt so, wie es der Gemeinschaft mit Christus Jesus entspricht (Phil 2,5)
- Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. (1.Joh 1,3)
Als Christ ist man in neue Gemeinschaft gesetzt: man hat als zweites Gemeinschaft mit den Mitgeschwistern!
- Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein?
Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein? Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat. Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten; und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand; denn die anständigen brauchen's nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied. (1.Kor 12,12-27)
- Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen. Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe. (Eph 4,11-16)
4. Verschiedene Modelle von christlichen Gemeinschaftsverfassungen/Kirchmodellen
1. Hierarchisches Modell: Leitung durch einen souveränen Geistlichen an der Spitze und schwacher Beteiligung von Synoden (Katholische Kirche)
2. Episkopal-Synodales Modell: Leitung durch einen Geistlichen mit starker Beteiligung von Synoden (Altkatholische Kirche; Kurhessische Landeskirche)
3. Presbyterial-Synodales Modell: Leitung durch basisdemokratischen Aufbau von der Gemeinde zur Spitze hin (Landeskirche in Westfalen)
4. Kongregationalistische Modell: Jede Gemeinde ist frei in ihrer Leitung; nur loser Verbund mit anderer Gemeinden (Freie Evangelische Gemeinden)
5. Das Gemeindebild in St. Martini: Der dreifache Auftrag der Gemeinde als Leib Christi
1. Auftrag: Die Verkündigung des Evangeliums, des lebendigen Wortes Gottes (das NT nennt das Kerygma)
- Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Mt 28,19-20)
- § 3.1. Gemeindeordnung: Die St. Martinigemeinde sieht ihre vornehmste Aufgabe in der Verkündigung des Wortes Gottes an alle getauften und Konfirmierten. Sie hat darüber hinaus unablässig nach Wegen zu suchen, auch die Menschen, die nicht am kirchlichen Leben teilnehmen, mit der Botschaft Jesus Christus zu erreichen.
=> Die Gemeinde St. Martini versteht sich als bibeltreue, bekennende, reformierte Gemeinde, die dem Missions und Evangelisationsauftrag des auferstandenen Herrn Jesus Christus dient, zur Ehre des allmächtigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
2. Auftrag: Die tätige Nächstenliebe und Hilfe am Nächsten (das NT nennt das Diakonia)
- In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. (Apg 6,1-4)
- § 3.2. Gemeindeordnung: Die Gemeinde weiß sich zum Dienst christlicher Liebe an allen verpflichtet, die in innerliche und äußerliche Not geraten sind.
=> Die Gemeinde St. Martini versteht sich als bibeltreue, bekennende, reformierte Gemeinde, die als Werkzeug Jesu den materiell und seelisch Bedürftigen zur Seite steht, zur Ehre des allmächtigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
3. Auftrag: Die Gemeinschaft der wiedergeborenen Christen untereinander (das NT nennt das Koinonia)
- Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. (Apg 2,46-47)
- Absatz VII 1 Gemeindeordnung: Die christliche Gemeinde wird im Neuen Testament als Leib Christi bezeichnet. Paulus schreibt: Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied“ (1.Kor 12,27). So wie die verschiedenen Glieder am Körper ihre besondere Funktion haben, so haben auch die Gemeindeglieder unterschiedliche Gaben und Aufgaben zum Nutzen aller.
=> Die Gemeinde St. Martini versteht sich als bibeltreue, bekennende, reformierte Gemeinde, welche die Gemeinschaft in Jesus Christus als Brüder und Schwestern im Glauben zusammen leben, zur Ehre des allmächtigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
6. Der Text: 1.Kor 12,12-27
12Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. 13Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt 14Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.15Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein? 16Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein? 17Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? 18Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat 19Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? 20Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. 21Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. 22Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten 23und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand; 24denn die anständigen brauchen's nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, 25damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen. 26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. 27Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied. (1.Kor 12,12-27
7. Fünf ekklesiologische Schlaglichter aus 1.Kor 12,12-27
1. Gemeinde als Leib mit vielen Gliedern
- Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. (1.Kor 12,12-13)
- Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. (Rm 12,4-5)
2. Gemeinde als Leib mit unterschiedlicher Platzanweisung
- Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein? Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein? Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? (1.Kor 12,14-19)
- Wir haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern. (Rm 12,3-8)
3. Gemeinde als Leib ohne Unterschiede der Person
- Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand; denn die anständigen brauchen's nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben. (1.Kor 12,22-24)
- Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person. Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz!, und sprächet zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setze dich unten zu meinen Füßen!, ist's recht, dass ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt mit bösen Gedanken? (Jak 2,1-4)
4. Gemeinde als Leib als Leidensgemeinschaft
- Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. (1.Kor 12,26)
- Einer trage die Last des Anderen so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal 6,2)
5. Gemeinde als Leib als Freudengemeinschaft
- Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. (1.Kor 12,26)
- Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit Friede und Freude im Heiligen Geist. (Rm 14,17)
